Die Traumstraße (Teil 2) über Leymebamba

Nach der Überquerung der sich schier endlos hinziehenden
Pass Straße, verändert sich das Landschaftsbild.
Waren die Berge vorher noch mit niedriger Macchia bewachsen,
dominiert nun auf einmal sattes Grün.

nach Leymebamba

nach Leymebamba

Wie bei uns in den Voralpen sind die Wiesen saftig grün
und es weiden Kühe. Fehlt nur noch das Gebimmel der
Kuhglocken, und die Illusion wäre perfekt.
Die Straße zieht sich an kleinen Dörfern vorbei, tief hinunter
in’s Tal des Rio Utcubamba.

Bauernhof

Bauernhof

Unser Ziel sind heute die Ruinen von Kuelap,
einer Festung auf einem Berg, die so geschickt angelegt war,
das sie praktisch 
uneinnehmbar war.
Das Volk der Chachpoya, auch „Wolkenkrieger“

genannt soll angeblich von den Wikingern abstammen.
Sie waren von größerer Statur, hellhäutig und blond,
und sollen sehr schöne Frauen gehabt haben……..
Das Dumme war nur, wir konnten es nicht nachprüfen.
Denn die Straße nach Kuelap war durch einen Erdrutsch
zugeschüttet, und daher unpassierbar.
So mussten wir weiter, und haben uns mit der tollen
Landschaft, den grünen Reisfeldern und den freundlich
winkenden Peruanern getröstet.

Peru - Amazonas

Peru – Amazonas

Nach der Stadt „Chachapoyas“ wird die Straße wieder zweispurig,
und verläuft weiter am Fluß entlang, der mittlerweile aus dem
Tal einen imposanten Canyon geschnitten hat.

Canyon Rio Utcubamba

Canyon Rio Utcubamba

Am nächsten Tag haben wir den Rio Maranon wieder überquert,
der sich später mit dem Rio Uctubamba vereinigt und in’s
Amazonasbecken fließt. Bei der Brücke zeigt unser GPS noch eine
Höhe von knapp 500 Höhenmeter an.

Die Regenzeit beginnt

Die Regenzeit beginnt

Wir sind noch umgeben von Bergen, die bis 3.500 Meter hoch sind – und der Atlantik ist sehr, sehr weit entfernt.
Der Rio Maranon ist ein direkter Zufluß zum Amazonas.

Also praktisch kaum Gefälle mehr auf die nächsten tausende Kilometer.

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