Paramo und Papallacta

Im schwefelhaltigen Wasser der Thermen  von Papallacta haben wir uns schön entspannt (und gereinigt!). Die Landschaft hat ihr Bild total verändert und wir sind schon wieder auf 3.300 Meter.

Wasserfall-I

Wasserfall-I

Überall drängen Wasserfälle aus den Bergen in das schmale Tal und die Straße ist durch die vielen Erdbeben und aktiven Vulkane einem „Stresstest“ der Superlative unterzogen worden. Teilweise sind die Ränder komplett abgebrochen, oder die Straße hat sich gleich um einen halben Meter abgesenkt. Aber Ecuador investiert viel in seine Infrastruktur und so wird an allen Stellen gebaut und die Straße erneuert. Wir wollen eigentlich durch den Nationalpark „Cayambe-Coca“ direkt nach Otavalo fahren. Doch der Ranger kann uns das notwendige Permit nicht ausstellen – und seinen Cheffe kann er über Funk nicht erreichen. Schade, denn die Fahrt quer durch den Paramo, die Graslandschaft die hier das Landschaftsbild prägt wäre bestimmt ein Abenteuer der Extraklasse gewesen.

Graslandschaft des Paramo

Graslandschaft des Paramo

So unternehmen wir eine kleine Wanderung zu den vielen kleinen Seen, die hier in die sanften Hügel eingebettet auf knapp 4.000 Metern liegen. Bei unserem Ausflug haben wir doch noch etwas Glück, denn wir erhaschen einen Blick auf den Cerro Antisano, den dritthöchsten Berg von Ecuador.
(Da wurmt es mich schon etwas, das unsere Zeit langsam zu Ende geht und ich die anderen beiden nicht gesehen habe!)

Cerro Antisana - 5.700 m

Cerro Antisana – 5.700 m

 

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