Archiv für den Tag: 6. Januar 2014

ja,ja – Patagonien – Land im Wind……

Da ich ja als Windsurfer und Segler das mit dem Wind ganz gut hinbekomme kann ich heute die grösste, jemals von mir miterlebte Windstärke vermelden: 119 km/h

Das bedeutet, du fährst ständig im 5. Gang, hast die Lenkung auf eine vierteldrehung nach rechts, und wartest auf die nächste Hammerböe. derweil geht der Spritverbrauch an die 18 Liter.

kleine Bilderauswahl aus den vergangenen Tagen (aus Puerto Julian – da hat der Campingplatz WIFI)

Versteinertes Holz aus dem Nationalpark Bosque Petrificados:

kann Mann nicht mehr zum Grillen verwenden

kann Mann nicht mehr zum Grillen verwenden

Guanakos stehen überall an den Straßenrändern herum und schauen uns beim vorbeifahren zu.

Guanako Joe und seine Kumpels

Guanako Joe und seine Kumpels

Delfinshow direkt am Strand bei unserem Bootsausflug in Puerto Desedao.

Zwei Comerson Delfine

Zwei Comerson Delfine

Auf unserer Rundfahrt auf der Peninsula Valdes haben wir die beiden hübschen Damen am Strand entdeckt.

Zwei Seelefantendamen in Valdes

Zwei Seelefantendamen in Valdes

Die Möwen sind immer und überall!

Flugkünstler

Flugkünstler

In Gaiman (nicht LACHEN!) haben wir die Basis für unser nächstes WOMO entdeckt.

mit'm Ford fort und mit dem Taxi heim

mit’m Ford fort und mit dem Taxi heim

unterwegs haben wir diesen lustigen Familienaufkleber auf einem Auto entdeckt.

Mottoaufkleber für Argentinier

Mottoaufkleber für Argentinier

 

 

 

 

 

 

Rada Tilly – und der WAP Waschbär

Kurz hinter Comodore Rivadavia, also gleich über’n Berg liegt Rada Tilly. Eine kleine, aufstrebende Stadt mit hübschen Häusern direkt am Atlantik gelegen.

Hier ist unser nächster Stop. Rada Tilly verfügt über einen WAP Waschbär! Und dort machen wir erst mal unser WOMO sauber. Mit dem Hochdruckreiniger werden die getrockneten Schlammbatzen weggefegt, und – sehr zur Freude der netten Dame die die Coins verkauft – benötigen wir ca. 10 Stück davon. Danach ist unser WOMO wieder um 100 kg leichter und wir sind 130 Pesos losgeworden. (Okay – der gesamte Platz hat eine schlammige Brühe abbekommen und wir machen uns vom „Acker“)

Dreckschleuder

Dreckschleuder

Wir machen, was man hier immer machen muss – VOLLTANKEN! Sobald man eine Tankstelle sieht und die Anzeige steht auf „Halbvoll“ wird getankt. Über die Feiertage war fast kein Diesel zu bekommen und die Zeitungen waren voll mit Bildern von langen Autoschlangen an den Tankstellen . Unser Weg führt uns weiter nach Puerto Deseodao, einer kleinen Stadt am Atlantik. Hier kann man mit einem Schlauchboot schöne Touren in der großen Bucht, die fast 40 km ins Landesinnere reicht, unternehmen. Dabei lassen sich Pinguine und Seelöwen, sowie seltene Kormorane und andere Seevögel gut beobachten.

Der Campingplatz hat auch schon bessere Zeiten gesehen, aber es gibt Strom und wir können unseren Wassertank wieder auffüllen.

Als nächstes steht der Nationalpark mit den versteinerten Bäumen auf unserer Reiseroute. Es sind ca. 40 km Schotterpiste bis zu dem beeindruckenden Naturwunder. Hier liegen einfach so in der Landschaft Bäume herum die aussehen als ob gestern jemand versucht hat Holzkohle daraus zu machen. Doch diese „petrifizierten“ Bäume sind ein paar Millionen Jahre alt! Man kann jede kleinste Holzstruktur erkennen. Die Landschaft sieht aus als ob man direkt auf dem Mars ausgestiegen wäre.